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Pausen

Leere

Es ist erstaunlich, wie gründlich der Arbeitstag einem den Kopf leer pusten kann. Spätestens um 11 Uhr morgens ist der Kopf so leer, dass man lediglich ein Echo hört, wenn man hereinruft – in dem Versuch, irgend etwas herauszubekommen.

Gedanken funktionieren nicht mehr, alles läuft automatisert ab. (Das gilt auch für den regelmäßigen Blick auf die Uhr. — Wie lange noch, bis ich hier endlich raus darf? — Morgens nur ein mal die Stunde, später dann alle halbe Stunde und wenn es auf Feierabend zu geht mindestens alle zehn Minuten.)

Und was werde ich dann anfangen mit dem Feierabend? Nicht viel. Der Kopf wird leer und müde bleiben, ich werde nichts mit mir anzufangen wissen. Aber etwas anfangen ginge ja so und so nicht, ich muss ja früh ins Bett, ich muss ja morgen früh raus.

Armselig.

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